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<pre>– Werders Trainer Florian Kohfeldt wirkte nicht sonderlich überrascht, dass es beim jüngsten Gastspiel in Stuttgart zu Komplikationen kam.  <p> An sich wäre daher am 17. Spieltag gegen den Revier-Klub wieder ein Heimsieg fällig.  <p>  Gewonnen haben die Kraichgauer auch am vergangenen Spieltag — mit 3:1 zu Hause gegen Hannover 96. Das war der dritte Liga-Sieg hintereinander, der vierte in den jüngsten fünf Bundesliga-Partien. <p> Nach elf Spieltagen rangiert die Truppe von AndrÃ© Breitenreiter mit 18 Punkten auf Platz sechs und würde damit von der Zweitklassigkeit in den Europapokal durchmarschieren. <p>  Dass wir die Königblauen auf dem vierten Rang platzieren, ist jedoch in erster Linie auf den der Konkurrenz entgegengebrachten Argwohn zurückzuführen: So sind etwa erhebliche Zweifel angebracht, ob AndrÃ© Schubert auch in seiner zweiten Saison bei den Gladbacher Fohlen funktioniert.  </pre>


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<pre>Die Bundesliga-Bilanz gegen Hannover lässt die Weser-Kicker recht zuversichtlich in das 57. Nordderby gegen die Niedersachsen gehen. Im eigenen Stadion gab es gegen die 96er nur eine einzige Heimniederlage (ein 1:2 im März 2003). Dieser stehen acht Unentschieden und 19 Siege gegenüber.  <p> Zu konstant und sehr souverän präsentierte sich die TSG in dieser Spielzeit. „Wir sind ein absolutes Top-Team der Liga. Wir sind seit 15 Spielen ungeschlagen, das spricht für uns“, strotzt Kerem Demirbay voll Selbstvertrauen.  <p>  Mit der gegen die Werkself abgelieferten Leistung könnte nun durchaus auch im Kraichgau etwas gehen; zumal es den Gästen das Leben möglicherweise ein bisschen leichter macht, dass derzeit auch die TSG eine ganze Menge Druck verspürt. <p> An der Weser war man mit dem Auftritt bei den 96ern keineswegs zufrieden. Werder-Stürmer Max Kruse war richtig sauer: „Alles, was wir in den letzten Wochen richtig gemacht haben, haben wir jetzt falsch gemacht. Wir waren gar nicht da, komplett lethargisch.“ <p>  „Intensivität, Wucht und Aktivität“ hatte Schubert im Vorfeld von seinen Mannen gefordert — und all das zeigten sie auch von der ersten Sekunde an auf dem Platz. Fabian Johnson eröffnete mit einem satten Linksschuss bereits in der 5. Minute den Trefferreigen.  </pre> 


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<pre> In vier der letzten fünf Begegnungen behielt Dortmund nicht nur die Oberhand, der BVB erzielte auch noch jeweils mindestens drei Treffer.  <p> Dabei schmälert es auch nicht den Verdienst der TSG, dass die notorisch auswärtsschwachen Lilien derzeit den dankbarsten Besucher der Bundesliga-Geschichte stellen: Nach dem überraschenden Lebenszeichen gegen den BVB war das Schlusslicht durchaus mit einiger Vorsicht zu genießen.  <p>  Auf eine solide Rückkehr in die Bundesliga steuert auch der andere Liga-Neuling aus Freiburg zu: Nach der unfreiwilligen Konsolidierung im Unterhaus sollte es den Breisgauern keinerlei Probleme bereiten, sich im gesicherten Mittelfeld zu etablieren. <p>  Grund dafür ist in erster Linie natürlich eine ungleich niedrigere Zielsetzung, die nicht „Champions League“, sondern „Klassenerhalt“ lautet. <p>  Der Punktgewinn beim 2:2 bei Borussia Mönchengladbach war immens wichtig — damit konnte der Zwei-Punkte-Abstand auf den Relegationsplatz gehalten werden.  </pre>


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<pre> Ohnehin zeigte sich Nagelsmann im Vorfeld optimistisch, die ungewohnte Doppelbelastung mit einer dosierten Trainingssteuerung ohne störende Kollateralschäden zu wuppen. Der Vergleich gegen Werder wird nun erstmals Aufschluss geben, was von solchen Sonntagsreden zu halten ist.  <p> Ein Blick auf die Statistikbücher scheint die Aussage des 49-Jährigen jedenfalls zu bekräftigen. So hatten die bayerischen Gastgeber satte 79 Prozent Ballbesitz vorzuweisen. Und auch das Verhältnis an Torchancen war deutlich zugunsten der Hausherren ausgefallen.   <p> Zumindest ein wenig konnte Weinzierl nach dem so wichtigen Sieg aufatmen. Dabei machte der VfB dank einer sehr guten zweiten Halbzeit einen 0:1-Rückstand wett. <p>  In der momentanen Verfassung ist den Knappen zwar fraglos eine Korrektur dieser negativen Mini-Serie zuzutrauen; trotzdem bleibt zunächst einmal offen, welch einen großen Schaden die jüngste Niederlage in Leipzig angerichtet hat.  <p> Als motivierend könnte sich an dieser Stelle der Blick zurück auf das letzte Aufeinandertreffen im Weserstadion erweisen. Damals, am 2Oktober des Vorjahres, setzten sich die Kölner knapp mit 1:0 durch. Ein Ergebnis, welches der „Effzeh“ am Wochenende dankend annehmen würde.  </pre>


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<pre> Da es Stuttgart aber selbst gegen taumelnde Sachsen an der Klarheit im Angriffsspiel vermissen ließ, hatte der frühe Treffer von Sabitzer bis zum Schluss Bestand.  <p> Kein Wunder, schließlich haben die Stuttgarter im bisherigen Saisonverlauf in der Fremde noch nicht gewinnen können.  <p>  Die schon im Vorjahr hoffnungslos enttäuschenden Wölfe richten sich zudem wohl auf Dauer im tabellarischen Niemandsland ein — immerhin ist es kein gutes Zeichen, dass etliche Ratten längst auf der Suche nach anderen Schiffen sind. <p>  Die Wolfsburger warten weiterhin auf den Trainer-Effekt und sind unter Neo-Coach Martin Schmidt zwar noch immer unbesiegt, allerdings auch sieglos.  <p> In dieser Saison waren die Auswärts-Leistungen der Hertha bislang mittelprächtig — in der Auswärtstabelle liegt die „alte Dame“ auf Platz 9. Von den bisherigen neun Gastspielen wurden zwei gewonnen, vier endeten mit einem Remis und drei gingen verloren.  </pre>


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